Ein Borusse am anderen Ende der Welt

29August
2011

Blog ist zumgezogen: www.travelaotearoa.de

Neue Addresse! www.travelaotearoa.de

24August
2011

Und noch ein Fazit!



Ziehen wir mal ein Fazit über die ersten 4 Tage in einer komplett fremden Umgebung. Es ist längst nicht so schlimm, wie man es sich vorstellen könnte. Wie gesagt, ist hier fast alles Second Hand, aber es funktioniert. Was nervt, ist der Abwasch, der meist nicht wenig ist und man eine bestimme Rihenfolge beibehalten soll, damit bestimmte Sachen seeehr sauber sind und andere nicht sooooo sauber sind.

 

Meine Aufgaben in den ersten Tagen waren: Als erstes (denke mal, es war ein Test), die Verandatürne mit Tungoil einzuschmieren, damit das Holz geschützt bleibt. Danach wurds dann (endlich) ein wenig körperlich schwieriger. Um Platz für die Obstplantage zu schaffen, haben wir den gesamten kleinen Wald vor unserer Nase platt gemacht, wo mittlerweile nur noch ein paar Palmen stehen, die der Bagger rausholen wird. Für diese Arbeit brauchten wir grade mal 2,5 Tage, und produzierten dabei wohl so ca. 3-4 Tonnen dicke Holzstämme und zudem noch zahlreiche Äste inkl. Blätter. Letztenendes eine stupide, aber doch auch spaßige Arbeit, verknüpft mit ein paar Actionszenen, um den fallenden Bäumen zu entkommen ;-)

 

Gestern war Mike den Tag über in der Stadt, auf einem Seminar, da er Vorsitzender des Natur/Ortsverbandes ist, zumindest, das was die Farmer angeht. So genau hab ich das nicht verstanden. Ist auch egal. In der Zeit hatte ich das Vergnügen das Wasserrohr zu verbuddeln, und als Highlight mit der Machete durch den da noch existierenden Busch vor unserer Terasse zu jagen! Ein Wahnsinnsspaß, Freunde der Macheten! Und wofür jagt man durch den Busch und zerhackt jeden Menge Farn? Richtig, für den Kompost, schließlich sind wir ja auf einer organischen Ökofarm!

 

Hühnerfütterm ist ja auch eine meiner Aufgaben, allerdings sind die Dinger schon rotzfrech und versuchen gerne abzuhauen, heute ist es einem geglückt. Wird ihm nicht wieder glücken...ne, spaß :P Ich hab Höllenschiss davor, den Viechern sämtliche Knochen zu brechen, wenn ich sie greifen würde, also hab ich es in den Stall zurückgekickt, bzw. lieb gestoßen. Jedoch sind Hühner, eine praktische Art für frische und gute Eier. Jedoch ist die Nahrung wohl recht teuer, sodass sich die Frage nach dem Gewinn stellt.

 

Ansonsten darf ich hier jetzt wohl die gesamte Woche abwaschen, da Rebecca und Brody auf einem Crossrun-Wettbewerb weiter unten auf der Nordinsel sind. Und da Mike Ruby und Hamish ins Bett bringen muss, bleibt für mich der Tramjob. „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ sag ich da nur :D

 

Highlight gestern warn Hamish, der unbedingt mit mir malen wollte. Also gut, was malste? Hamish legt los mit ner Burg... Ich denke mir, prima Idee, und hau ein Schloss raus...mein lieber Onkel Scholli! Mit Strand, Garten, Wald, Obstbaumplantagen, Feldern, Prinzessinnenladen (Princessworld) und ein Waffenladen :D

 

Vielleicht lad ich das Foto noch hoch, schließlich ist das ja eigentlich ein ganz besonderes Schloss für mich und meine Sissi :D (Versteht nicht jeder, wer den Sinn erfahren will, addet mich am besten bei Skype und ist frühmorgens gegen 10 auf den Beinen und ruf mich an. Skypename: travelaotearoa, andernfalls schreibt mir ruhig ne Mail: jasper_becker@web.de

 

Das wars erstmal, ich melde mich!

 

See you later

 

Achso, hier ist ja Winter: 17°C gestern und meist Sonne! Nur die Nächte sind arschkalt ;)

21August
2011

First Days at Mike&Rebecca's organic farm

Nach einer ereignisarmen Busfahrt durch schöne und auch beeindruckende Landschaft, kam ich um viertel nach 3 an und wurde von Mike abgeholt. Kurz noch nach Ahipara gefahren und den Wahnsinnsstrand begutachtet. Ein Traum die Aussicht, direkt am 90 Mile Beach gelegen. Doch danach gings zur Farm und, Kinder, wir mussten erstmal 1,5km abseits von der Straße fahren,um zum Haus zu kommen. Dabei gings rauf und runter und so möchte ich nicht leben :D

Angekommen lernte ich zuerst mein kleines Heim kennen, eine Ein-Zimmer-Hütte an nem kleinen Fluss. Brody (12) und Ruby(9) lernte ich zuerst kennen, danach im Haus Rebecca und Hamish (8). Hamish ist der schottische Name für James. Mitten in der Pampa gelegen, ohne Heizung,aber dafür mit einer idyllischen Ruhe und traumhafter Landschaft. Das Haus ist hauptsächlich aus Second-Hand Artikeln erstellt und verfügt lediglich über eine Solaranlage, die den Strom spendet. Als Heizung dient ein Kamin, der das Wohnzimmer erwärmt. Lampen gibt es auch kaum, dafür aber solarbetriebene Taschenlampen. Zudem wird alles ökologisch abgebaut und wiederverwendet. Den Großteil davon bekommen die Hühner, die ich jetzt wohl immer füttern werde.

Coming to the kids: Brody ist ein begeisterter Fussballer und spielt in einem Verein, zudem sehr aktiv, jedoch nicht so wie Hamish, der auf alles klettert, was höher als er selbst ist. Dazu zählen Bäume, Bagger und das Dach. Ruby ist die einzige Tochter und ein typisches Mädchen, dass natürlich selbstverständlich sehr begnadet im Hoolahoop ist.

Auch Sonntags wird gearbeitet, zuerst durfte ich die Holzeingangstüren mit Tungoil imprägnieren, da dies nach 3 Jahren wieder nötig war. Danach gings an etwas Aufräumarbeiten, da eine kleine Obstbaumplantage (3x10m) geplant ist und der Boden geebnet werden soll. Ich kann nur hoffen und fragen, dass ich den kleinen Bagger irgendwann mal benutzen darf. Aber direkt am ersten Tag, das wäre vermessen ;) Nachm Lunch gings an Bäumefällen, um Feuerholz zu produzieren und eine kleine Wand für die Obstplantage, die an einem Abhang steht.Fotos folgen. Danach gabs auf der Veranda ein wohlverdientes Feierabendbier mit Mike.

Zum Essen, anders, aber zumindest bei den Finlaysons,nähhreich und sehr lecker. Frühstück bestand aus div. Cerealien,was ich nicht genauer definieren kann. War aber sehr gut und sättigend, mittags gabs dann spiegeleier auf toast,baked beans,salat und bacon. Nice one!

Enjoying a great time right here.

 

Fotos kommen sobald dieser Scheiß-Fotouploader diese erkennt ;)

21August
2011

Auckland: Fazit und Zusammenfassung

Zuallererst! Was ich noch nachholen muss: Euch kurz meine Mitflieger vorstellen,die da wären Jule,19, aus Lüneburg, sowie Malte,18,und Janne,19. Janne ist übrigens ein Mädchen, könnt ihr auch meinen Bruder fragen, der hat sich geirrt, im Gegensatz zu mir.

 Nun gut, mit eben jenen drei Leuten ging es dann anfangs durch Auckland. Nachdem ich am Donnerstagmorgen erfolgreich mein KiwiBank-Konto eröffnet habe, ging es erstmal zur wohlverdienten Mittagspause ins „Foodcourt“ der Shopping Mall,wo 3 Chinesen,MCs,Burger King,ein Pizzageschäft à la Pizza Hut,sowie je ein Café und eine Eisdiele. Schwer fiel die Wahl auf nen Chinesen. Ein großer überfüllter Teller für 10,50$. Wer kann da schon Nein sagen?

Nach ein wenig Rumgedaddel und Rugbyticketsuche, gab es abends dann fulminant Reis mit Rindergeschnetzeltem, Gemüse und Soße selbst zubereitet im Hostel, wo es eine große Gemeinschaftsküche gab. Später sind wir dann noch losgezogen, um ein Bierchen zu genießen und sind dann im „Fiddler“ gelandet, einem Irish Pub, der außer Bier, so gar nix gemeinsam hatte mir irischen Pubflair. Als Musik dudelte das allseits bekannte und schwer beliebte „Riverside“ durch die Boxen. Kaum sitzen wir am Tisch, gesellte sich ein Samoaner(ese?) zu uns. Der war jedoch so schwer zu verstehen, da er ¾ aller Wörter verschluckte und zudem laut eigener Aussage „drunk“ war. Dies stellte er dann unter Beweis in dem er für uns 5 Leute 6 Guinness holte, als wir dabei waren zu gehen. Eine Schande das gute Bier anderen zu überlassen, aber Malte&Janne mussten ihren Bus bekommen und Jule wollte ins Hostel, also schloss ich mich dem Gruppenzwang an und wir verließen den Pub unter merkwürdigen Blicken, denn wer verlässt nen Irish Pub schon nach einem Bier.

Freitagmorgen ging es dann erneut zur Bank und zum IEP-Office. Bei der Bank die EC-Karte abgeholt und im Office ein wenig gegammelt,um dann nach dem erneuten Essen in der Mall bei „Foodcourt“ (diesmal Burger King) ging es zum Ticketed in den Skytower. Hoch zu Level 3, durch die Flure geflitzt und dann nach netten Palaber mit dem Angestellten 3 Tickets ergattert: Fiji vs. Namibia, Samoa vs. Namibiam und als Highlight Argentina vs. Scotland (Argentinien gegen Schottland, Isi :P). Wobei die ersten beiden Partien in Rotorua sind und leztere in Wellington. Andere Begegnungen fingen derweil erst bei Ticketpreisen von 195$ an, Wohl dem der so viel Geld hat.

Abends gabs dann noch Hähnchen mit Kartoffelpüree und Rohkost.War gut...das Hähnchen.....von mir ;) Neuer Gast in der Runde war Laura,die am Morgen gekommen war und alleine durch Neuseeland reist. Um 11 gings dann inne Heia,um den Bus nicht zu verpassen,der mich nach Kaitaia bringen sollte und somit zur ersten Wwoofing-Station.

17August
2011

Des Blogs zweiter Streich

Kia Ora!

Endlich angekommen in Auckland,pünktlich wie die Maurer landeten wir um 6:48. Dabei galten erfrischende Temperaturen bei +6°C, die nicht jedem Neuseeländer gefielen.

Lief dann beim Einreisen und Kontrolle alles glatt, dürfen wir jetzt erstmal bis 14 Uhr warten, um unsere Zimmer im Hostel zu beziehen. Die Zwischenzeit habe ichselbstverständlich sinnvoll genutzt. Busticket und Verlängerungsnacht gebucht, um dann vor 5 Minuten zu erfahren,dass es vollkommen unnötig war, da unser Vorbereitungsworkshop doch schon morgen ist und nicht erst am Freitag. Naja, ein Tag Auckland mehr, ein Land braucht auck seine Zeit erforscht zu werden.

Natürlich sind die Mitreisenden schwer in Ordnung und es gibt keine Probleme, auch nicht bei der Essensplanung für den heutigen Abend: Nudeln.

Ein kurzer zweiter Beitrag innerhalb von einem Tag für mich, gefühlt liegen 3 Tage dazwischen.

Auch nochmal für die Lesefaulen, fügtmich bei skype hinzu,mitglück erwischtihr mich online;) skypename: travelaotearoa

Euer Jasper

16August
2011

Erster Eintrag

So, liebe Daheimgebliebenen! Wie versprochen, fang ich hier jetzt einen Blog an, um euch auf dem Laufendem zu halten. Natürlich auch damit ihr mich nicht soooo sehr vermisst ;)

Momentan bin ich in Seoul und warte auf den Flieger nach Auckland. In Frankfurt hatte die Maschine erstmal großartige 30 Minuten Verspätung, die letztenendes aber scheißegal waren. An Schlafen war im Flieger nicht zu denken, weil kleine Südkoreanerkinder meinten, dass ihre kleinen Lampen durchbrennen müssten... Aber was tut man nicht alles für einen Fensterplatz.:) Highlight im Flieger war die in den Vordersitz eingelassene Spielekonsole, die sogleich glühte. Wirklicher Spielspaß wollte dennoch nicht aufkommen, da die Grafik und die Bedienung nicht so prickelnd waren. Quasi so prickelnd wie das Frühstück, das aus "scrumbled eggs" und kartoffelgratin mit tomatensoße bestand...

Warum ich hier soviel schreibe? Langeweile am Gate, da es noch gute 1,5h sind bis zum Abflug. Vermissen tu ich noch keinen von euch :P

Wer mag, kann mich gerne bei Skype hinzufügen: Dort als Skypenamen "travelaotearoa" eingeben und schon habt ihr mich gefunden. :)

Trikot ist natürlich eingepackt,genau wie Schal wegen Schneesturm und Fahne zum Hissen am frühen Morgen ;-D

 

Liebe Grüße

Euer Jasper